Ein kreativer Urlaub

Zum Jahreswechsel 09/10 haben wir uns in Massholm an der Schleimündung in einem kleinen kuscheligen Ferienhaus eingeigelt und die Seele baumeln lassen. Zusammen mit Deh und Suse bei klirrend kalten Wintertagen und einem offenen Kamin, einfach perfekt zum Entspannen. Nach den ersten sehr entspannten Tagen wurde der kreativen Ader freier Lauf gelassen und die Nacht zum Tag gemacht. Modellieren bis zum Morgengrauen!

Modellieren, zeichnen und Ledertaschen nähen standen auf dem Programm. Deh hat mit seinem “Orkinal” an mehreren Abenden eine hammer Figur von einem Ork geschaffen. Details und Geschichte findet ihr hier. Wie viele Taschen Suse am Ende genäht hatte weiss ich nicht mehr genau aber es waren einige und alle einfach nur schön.

Ich hab mich kurzeitig an einer Weiterentwicklung des Höllenhunds versucht, aber so richtig viel ist dabei nicht rumgekommen. Irgendwie wollte der Funke nicht so richtig zünden. Ich hab mich dann auf kleinere Doodles gestürzt, jeden Abend etwas Anderes und Neues.

Der Dämon mit den schiefen Zähnen:
Der erste in der Reihe ist ein kleiner Kopf. Diesmal ohne grossartigen Unterbau einfach drauf los modelliert und versucht etwas kopfartiges zu erschaffen. Kopf und Gesicht…..irgendwie endlos schwer aber hier stand auch mehr das Probieren und die Übung im Vordergrund. Die Stacheln, Augen und Zähne waren eigentlich für den Höllenhund gedacht und bereits vorgebacken.

Dämon1

Dämon1

Dämon2

Dämon2

Der dreibeinige Tittling:
Nach einer mehr oder minder erfolgreichen Runde AD&D und dem Genuss von Alkohol ging der Abend feucht fröhlich weiter. Das erste was über Bord ging war der erwachsene Anstand und so hatte die pubertäre Ader freie Bahn und wurde ungeprüft ausgelebt. Ursprung des ganzen war eine kleine Zeichnung von Deh und da ich noch von dem Sculpey übrig hatte dacht ich mir, warum nicht? Raus kam ein dreibeiniger Tittling….was das ist….keine Ahnung!

Tittling1

Tittling1

Tittling2

Tittling2

Der Kerl mit dem wilden Haar:
Ein weiterer Anlauf auf einen Kopf folgte kurze Zeit später. Auch hier ohne irgend einen Unterbau aus Alu oder so und die Augen sind bereits vorgebacken gewesen. Da der Unterbau gefehlt hat wurde das Fimo durch das permanente Halten und Bearbeiten sehr weich was im Backofen dann fast die Katastrophe bedeutet hätte. Aber draussen war es ja kalt genug um das Fimo wieder etwas fester zu bekommen und im Ofen wurde einfach mit einem Glas und Küchenrolle abgestützt. Alles in allem bin ich sehr stolz auf diesen kleinen Kopf.

MrOrange von oben

MrOrange von oben

MrOrange von rechts

MrOrange von rechts

MrOrange von links

MrOrange von links

Der Torso (FSK16):
Und dann war da noch mein erster Anlauf die weibliche Form zu modellieren. Gar nicht so einfach. Diesmal ohne Kopf, sondern nur der Torso.

Torso1

Torso1

Torso2

Torso2

Torso3

Torso3

Ein sehr entspannter, schöner und sehr kreativer Urlaub. Der Ofen ist vermutlich öfters zum Fimo härten verwendet worden als zum Backen und das auch morgens um halb vier wenn es sein musste. Egal ob und was ich als nächstes Modell geplant habe, Fimo pack ich auf jeden Fall wieder ein wenn ich mit den beiden unterwegs bin.

Knubbelix

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