Archive for the ‘Modellieren’ Category

Ein weiteres Jahr vergangen

Donnerstag, März 24th, 2011

Der Urlaub ist nun etwas länger her, aber zum Glück stehen hier ein paar kleine Staubfänger und erinnern an die schönen Tage im verschneiten Maasholm. Ruhe, nette Gesellschaft und viel Zeit um kreativ zu sein.

Winterimpression

Winterimpression

Und so wurden wieder fleißig Figuren geknetet, Bilder gezeichnet, Ledertaschen und -kissen genäht und zwischen drin auch mal ordentlich gefaulenzt.

Als erste der Figuren ein Mitglied der berüchtigten Spongebob-Mafia dessen Name nur der Redaktion bekannt ist. Ein Kern aus Metall, wie es sich eben für eine solch harten Kerl gehört. Im Vergleich zu anderen Figuren war der Unterbau sehr einfach und spontan. Draht und Alufolie leisten hier wie immer gute Dienste.

Spongemafia Unterbau

Spongemafia Unterbau

Daheim mag er es eher legere und ist auch mal ohne seinen Anzug anzutreffen. Hier waren Zähne, Augen und der Unterbau bereits gebacken. Augenbrauen, Nase, und Mund wurden danach erst angesetzt, die fertigen Zähne in das „Zahnfleisch“ leicht eingedrückt. Wenn man den kleinen Tripoden richtig ausbalanciert hat man einen ganz besonderen „Wackeldackel“.

Spongemafia

Spongemafia

Vor der Tür trifft man ihn immer nur im adretten Anzug aus feinster Muschelseide. Als Testlauf für den Höllenhund wurde hier die letzte dünne Schicht Fimo wie eine Haut aufgetragen. Hoffe es funktioniert beim infernalen Dackel ebenso gut.

Spongemafia im Anzug

Spongemafia im Anzug

Kurz vor Abreise wurde noch ein grooviger, schlaksiger Kerl mit undefiniertem Gesichtsausdruck gesehen. Die Kamera war jedoch griffbereit. Ob aus dem noch was wird muss die Zeit zeigen. Er scheint sich auf dem Regal jedoch sehr wohl zu fühlen.

GrooveGuy

GrooveGuy

Zwischen den Knetattacken war es an der wohl sortierten Schar der Stifte dem Unsinn der einem im Kopf herumspukt Ausdruck zu verleihen. In Anlehnung an „The Weakness“ hier zwei Klassiker in einer etwas anderen Form. Bist du zu schwach, sind sie genau richtig.

Weaktris

Weaktris

noPowerball

noPowerball

Und natürlich musste das Weihnachtsgeschenk ausprobiert werden. Kohlestifte, Vollminenstifte in unterschiedlichen Härten (ganz schön schwer die Dinger ) und diverse Kreiden.

Dungeon

Dungeon

Bis zur nächsten Kälte oder dem nächsten Urlaub wird es zwar noch etwas dauern, die Zeit bis dahin wird jedenfalls kreativ genutzt werden. Kneten, „zeichnen“, basteln, was wohl als nächstes kommt?

Mein Name ist Phil, Halophil

Montag, September 6th, 2010

Was geschieht wenn man unschuldige Salzstreuer und Fimo in die Finger bekommt? Meist seltsame Dinge! Deh hatte mit seinem grünen Salzstreu(n)er Begehrlichkeiten geweckt und bald darauf waren Salz und Pfefferstreuer in ausreichender Menge vorhanden. Einer davon fiel mir in die Hände. Wenn die gewusst hätten was daraus wird!

Mit einem Streuer im Bauch, eingefasst in ein paar Meter Draht und umwickelt mit ausreichend Alufolie erblickte Phil am Samstagabend das Licht der Deckenbeleuchtung. Anders als seine Vorgänger wirkte er deutlich unförmiger und grösser.

ein Halophiler nach dem Schlüpfen

ein Halophiler nach dem Schlüpfen

Da die Halophilen sehr schreckhaft sind ist nicht viel über seine weitere Entwicklung bekannt. Er wurde am Samstag spät in der Nacht einmal mit einem seltsamen Kopf gesehen den er kurze Zeit später verlor. Kein grosser Grund zur Sorge, denn anscheinend ging es ihm dennoch gut und nach kurzer Zeit war bereits ein neuer Kopf nachgewachsen.

ein ausgewachsener Halophiler

ein ausgewachsener Halophiler

Wenn man diesem allerdings mal genau in die Augen schaut so kann man sicherlich erahnen was der arme Kerl so durchmachen musste, bis er am Sonntag zum letzten Mal in den Ofen flüchten durfte.

WANTED


Phils Passbild

Phils Passbild

Auch wenn Phil etwas aus der Art schlägt und ganz sicher der unpraktischste Salzstreuer ist den ich
je hatte, so darf er doch bleiben. Ausserdem hat er sich bereits in der Küche verkrochen und weder gutes Zureden noch Drohen haben ihn bis jetzt zu irgend einer Reaktion veranlasst. Stur sind sie also auch noch!

Zur Klärung was Halophile nun wirklich sind, sei hier aus einem Artikel der deutschen Wikipedia zitiert:

Als Halophile oder Halotolerante (abgeleitet vom griechischen hals, halos=Salz) werden Organismen bezeichnet, die in Umgebungen mit erhöhter Salzkonzentration leben. Als Salz gilt dabei nicht nur Kochsalz, sondern auch jedes andere Mineralsalz.
Halophile (d.h. “Salz liebende”) Organismen sind derart an hohe Salzkonzentrationen angepasst, dass sie ihr Wachstum einstellen oder sterben, wenn die Salinität unter eine bestimmte Schwelle sinkt. Je nach Grad der Anpassung unterscheidet man schwach, moderat oder extrem Halophile.

Ob der gute Phil zu den moderaten oder extremen Abkömmlingen seiner Art zählt wird die Zeit zeigen.

Knubbelix

Ein kreativer Urlaub

Sonntag, August 29th, 2010

Zum Jahreswechsel 09/10 haben wir uns in Massholm an der Schleimündung in einem kleinen kuscheligen Ferienhaus eingeigelt und die Seele baumeln lassen. Zusammen mit Deh und Suse bei klirrend kalten Wintertagen und einem offenen Kamin, einfach perfekt zum Entspannen. Nach den ersten sehr entspannten Tagen wurde der kreativen Ader freier Lauf gelassen und die Nacht zum Tag gemacht. Modellieren bis zum Morgengrauen!

Modellieren, zeichnen und Ledertaschen nähen standen auf dem Programm. Deh hat mit seinem “Orkinal” an mehreren Abenden eine hammer Figur von einem Ork geschaffen. Details und Geschichte findet ihr hier. Wie viele Taschen Suse am Ende genäht hatte weiss ich nicht mehr genau aber es waren einige und alle einfach nur schön.

Ich hab mich kurzeitig an einer Weiterentwicklung des Höllenhunds versucht, aber so richtig viel ist dabei nicht rumgekommen. Irgendwie wollte der Funke nicht so richtig zünden. Ich hab mich dann auf kleinere Doodles gestürzt, jeden Abend etwas Anderes und Neues.

Der Dämon mit den schiefen Zähnen:
Der erste in der Reihe ist ein kleiner Kopf. Diesmal ohne grossartigen Unterbau einfach drauf los modelliert und versucht etwas kopfartiges zu erschaffen. Kopf und Gesicht…..irgendwie endlos schwer aber hier stand auch mehr das Probieren und die Übung im Vordergrund. Die Stacheln, Augen und Zähne waren eigentlich für den Höllenhund gedacht und bereits vorgebacken.

Dämon1

Dämon1

Dämon2

Dämon2

Der dreibeinige Tittling:
Nach einer mehr oder minder erfolgreichen Runde AD&D und dem Genuss von Alkohol ging der Abend feucht fröhlich weiter. Das erste was über Bord ging war der erwachsene Anstand und so hatte die pubertäre Ader freie Bahn und wurde ungeprüft ausgelebt. Ursprung des ganzen war eine kleine Zeichnung von Deh und da ich noch von dem Sculpey übrig hatte dacht ich mir, warum nicht? Raus kam ein dreibeiniger Tittling….was das ist….keine Ahnung!

Tittling1

Tittling1

Tittling2

Tittling2

Der Kerl mit dem wilden Haar:
Ein weiterer Anlauf auf einen Kopf folgte kurze Zeit später. Auch hier ohne irgend einen Unterbau aus Alu oder so und die Augen sind bereits vorgebacken gewesen. Da der Unterbau gefehlt hat wurde das Fimo durch das permanente Halten und Bearbeiten sehr weich was im Backofen dann fast die Katastrophe bedeutet hätte. Aber draussen war es ja kalt genug um das Fimo wieder etwas fester zu bekommen und im Ofen wurde einfach mit einem Glas und Küchenrolle abgestützt. Alles in allem bin ich sehr stolz auf diesen kleinen Kopf.

MrOrange von oben

MrOrange von oben

MrOrange von rechts

MrOrange von rechts

MrOrange von links

MrOrange von links

Der Torso (FSK16):
Und dann war da noch mein erster Anlauf die weibliche Form zu modellieren. Gar nicht so einfach. Diesmal ohne Kopf, sondern nur der Torso.

Torso1

Torso1

Torso2

Torso2

Torso3

Torso3

Ein sehr entspannter, schöner und sehr kreativer Urlaub. Der Ofen ist vermutlich öfters zum Fimo härten verwendet worden als zum Backen und das auch morgens um halb vier wenn es sein musste. Egal ob und was ich als nächstes Modell geplant habe, Fimo pack ich auf jeden Fall wieder ein wenn ich mit den beiden unterwegs bin.

Knubbelix

Der Höllenhund

Sonntag, August 29th, 2010

Dieses Modell steckt seit einiger Zeit in den Kinderschuhen fest. Aufgeben wollte ich es bisher noch nicht und ich bin mir recht sicher, dass ich es irgendwann fortsetzen werde. Der Winter steht vor der Tür und kalte Wintertage und -nächte laden geradezu dazu ein.

Nachdem ich für die Klaue ja die Vorlage quasi direkt am Arm hatte und beim Alien eher drauflos modelliert hatte wollte ich bei diesem Modell schon von Anfang an sicher gehen, dass ich die Proportionen richtig habe. Zu diesem Zweck wurde das Internet nach Bildern und Informationen zur Anatomie von Hunden durchstöbert. Nach einiger Suche bin ich auch auf Skizzen des Skelettaufbaus gestossen die den Hund sowohl von der Seite als auch von Vorne zeigen. Diese wurden in ihrer Grösse angepasst, ausgedruckt und der grundlegende Aufbau mit allen wichtigen Gelenken markiert.

Höllenhund Anatomie

Höllenhund Anatomie

Diese Proportionen wurden dann auf das Drahtmodell übertragen, wobei ich den Schwanz absichtlich länger gemacht habe. Die Drähte wurden so gelegt, dass jeweils die linksseitigen und rechtsseitigen Läufe aus einem Draht bestehen. Zusätzlich noch je ein Draht der jeweils Bestandteil beider Hinter- bzw. Vorderläufe ist. Das alles dann im Bereich des Rückgrats an den Drähten befestigt die den Kopf und Schwanz ausmachen. Alles sorgfältig umwickelt und die Gelenke entsprechend der Proportionskarte markiert.

Danach wurde das noch recht langweilig aussehenden aber sehr stabile Drahtmodell so lange bespielt und gebogen bis eine dynamischere Pose entstand die auch später das ganze Modell ausmachen sollte. Heraus kam eine Haltung die mir sehr gut gefällt und ein wenig an einen pirschenden Hund erinnert, der Mitten im Schritt anhält.

Nachdem ich mit der Pose zufrieden war wurde das Skelett auf einem Holzklotz fixiert. Danach noch einen Klumpen Alufolie im Bereich des Brustkorbs umgeschnallt und alles vom Becken über das Rückgrat bis zur Schulter mit Epoxy fixiert.

Höllenhund Skelett vorne

Höllenhund Skelett vorne

Höllenhund Skelett oben

Höllenhund Skelett oben

In diesem Zustand befindet sich das Modell nun seit einiger Zeit und wartet auf meine Aufmerksamkeit. Ob, wann und wie es weiter geht werden wir dann sehen.

Knubbelix

Eine Heimat fürs Werkzeug

Sonntag, August 29th, 2010

Bei den ganzen Werkzeugen die sich mit der Zeit so ansammeln wird es irgendwann recht unübersichtlich. Gerade das Zahnarztbesteck neigt zu einer gewissen Unordnung. Sicherlich kann man mit diversen Schachteln, Kisten und sonstigem gegensteuern. Ich möchte euch aber hier eine Lösung mit sehr viel Stil vorstellen.

Suse, eine sehr gute Freundin von mir, hat mir zum Geburtstag eine Ledertasche zum aufrollen geschenkt, in der all die Werkzeuge, die ich immer wieder verwende, Platz finden. Handgenäht mit einer Hornspitze als Verschluss. Mehr Stil geht nicht!

Werkzeugtasche offen

Werkzeugtasche offen

Man beachte den eingenähten Deckel, der ein Herausfallen der Werkzeuge verhindert.

Werkzeugtasche geschlossen

Werkzeugtasche geschlossen

Suse, vielen vielen Dank für diese Tasche. Einfach schön und super praktisch.

Knubbelix

Hilfsmittel

Sonntag, August 29th, 2010

Neben einer guten Modelliermasse braucht man noch ein paar Werkzeuge damit das Modellieren so richtig Spass macht und nicht zum Krampf wird. Vieles davon findet sich in jedem Haushalt und kann recht leicht zweckentfremdet werden. Darunter unter anderem:

    - Messer zum Portionieren oder Falten von Fimoplatten
    - kleine Löffel können als Spachtel verwendet werden um grosse Flächen zu glätten
    - Lineal oder Massband
    - Schaschlikspiesse aus Holz oder Metall
    - Backpapier als Unterlage zum Kneten und Ausrollen der Masse

Was so richtig gut funktioniert sind die ganzen fies aussehenden Sonden, Kratzer und Werkzeuge die man so von seinem Zahnartbesuch kennt. Es gibt Anbieter die diese aufkaufen, zusammenstellen und dann zu einem recht vernünftigen Preis zum Beispiel in der Bucht anbieten. Oder einfach mal beim eigenen Zahnarzt nachfragen.

Zahnarztbesteck

Zahnarztbesteck

Es gibt auch für recht viel Geld so genannte Clay- und Colorshaper. Diese haben einen Stiel wie ein Pinsel und eine Spitze aus Gummi in verschiedenen Formen und Härten. Aber knapp 40 Euro waren mir bisher immer zu teuer um es zu testen. Aber mit ein wenig Geduld kann man sich auch eigene bauen, wie oben links im Bild zu sehen. Hierbei wurden einfach Schrumpfschläuche aus dem Elektronikbereich in verschiedenen Dicken ineinander geschoben und mit einem Feuerzeug an eines der Enden der Sonde geschrumpft. Einfach lang genug anfangen, dann kann man hinterher mit einem sehr scharfen Messer verschiedene Köpfe schneiden.

Draht und Alufolie als Unterbau hatte ich in diversen Beiträgen bereits erwähnt. Was auch sehr hilfreich ist ist ein Zwei-Komponenten-Epoxy. Dies bekommt man im Baumarkt in der Form von zwei Knetwürsten die man einfach zu gleichen Teilen vermengt. Hierbei unbedingt Handschuhe tragen, da dieses Zeug bevor es ausgehärtet ist nicht wirklich gesund ist. Es eignet sich sehr gut um Stellen im Drahtskelett zu fixieren, da es steinhart wird. Siehe Das Alien

Alien Unterbau

Alien Unterbau

Ein weiteres sehr hilfreiches Produkt zum Modellieren ist Frischhaltefolie. Zum einen kann man seine Fimoreste darin einwickeln und so sauber und “frisch” halten. Neben dieser offensichtlichen Anwendung eignet es sich aber auch sehr gut für die Bearbeitung von Oberflächendetails. Hierbei wird die Modelliermasse mit der Frischhaltefolie abgedeckt und erst dann mit diversen Werkzeugen bearbeitet. Dies verhindert, dass das Werkzeug die Oberfläche zerkratzt oder einreisst.

Und aus Fimoresten lassen sich leicht Oberflächenstempel erzeugen mit denen man Muster wie Schuppen, Fell, Beulen und anderes direkt in das noch weiche Fimo pressen kann. Dies ist besonders Praktisch für grosse Flächen die gleichmässig aber nicht nicht monoton werden sollen.

Fimostempel

Fimostempel

Als letzten Arbeitsschritt vor dem Backen kann man noch die Oberfläche vorsichtig mit einem weichen Schwamm und Spiritus abtupfen. Am besten das Modell vorher eine Zeit lang in Ruhe lassen, so dass die Masse abkühlt und fester wird. Im Winter einfach kurz abgedeckt vor die Tür stellen. Der Spiritus weicht die Oberfläche etwas an und man kann zum Beispiel Fingerabdrücke und Krümel relativ einfach und problemlos ohne das Detail zu beschädigen entfernen. Hierbei ist weniger mehr!

Knubbelix

Das Alien

Sonntag, August 29th, 2010

Nach dem ersten Fimo Projekt wollte ich auch andere Modelliermassen ausprobieren. Meine nächste Wahl war das amerikanische Sculpey, hier speziell das Sculpey Living Doll. Diese Masse ist, wie der Name bereits andeutet, für Puppen gedacht und wurde in vielen Foren für ihre leichte Knetbarkeit und die glatte Oberfläche gelobt. Also in der Bucht einen grossen Block in Hautfarbe bestellt und schon konnte es losgehen.

Inspiriert durch die StarWars Zeichentrickserie sollte es diesmal ein Alien werden. Genauer gesagt eine Alienbüste. Ich hatte mich vorher von Köpfen und Gesichtern fern gehalten, da ich diese für sehr schwer halte. Aber man kann nicht nur Körperteile modellieren und Übung macht schlauer.

Auch für dieses Modell musste zunächst ein Unterbau geschaffen werden um dem Modell seine Stabilität zu verleihen und die Kosten an Modelliermasse zu reduzieren. Nach den guten Erfahrungen bei der Klaue fiel auch hier die Wahl auf ein Gerüst aus Draht und Alufolie. Beides ist günstig zu haben und sehr einfach zu verarbeiten.

Alien Unterbau

Alien Unterbau

Alien Unterbau verkleidet

Alien Unterbau verkleidet

Auch dieses Projekt hat einiges an Zeit “gefressen” musste allerdings wegen der Modelliermasse aufgegeben werden. Das Sculpey Living Doll hat im Vergleich zum Fimo Soft einen sehr geringen Stand und eine hohe Elastizität. Beides eher Nachteile wenn man feinere Details modellieren möchte. Flächige Verformungen sind eher Glücksache da die Masse sich in ihrer Gesamtheit verschiebt und nachdem man den Druck weg nimmt ein gutes Stück zurück kommt. Sehr unbefriedigend. Aber egal, wieder was gelernt und auch der erste ernsthafte Anlauf auf einen Kopf ist deutlich besser gelaufen als ich zu Beginn gehofft hatte.

Alien 1

Alien 1

Alien 2

Alien 2

Alien 3

Alien 3

Das nächste Projekt wird vermutlich wieder mit Fimo gemacht werden. Wobei das Living Doll ja nur eins von vielen Sculpey Produkten ist und ich sicherlich nochmal was mit dem “normalen” Sculpey modellieren werde.

Knubbelix

Was kleines Zwischendurch

Sonntag, August 29th, 2010

Aus den Resten des grauen Fimos die nach der Hand noch rumlagen beim Fernsehgucken noch das ein oder andere geknetet um die Finger warm zu halten. Alles was dabei entstanden ist existiert nur auf Photos, da ich diese Doodles nie ausgebacken habe.

Doodle1

Doodle1

Doodle2

Doodle2

Knubbelix

Die Hand

Sonntag, August 29th, 2010

Nach den ersten Versuchen mit einer lufthärtenden Masse musste was her, dass ich länger bearbeiten konnte. Die Wahl fiel auf Fimo Soft von Eberhard Faber. Grossartiges Material, leicht zu kneten, Farben lassen sich mit ein wenig Muskelkraft beliebig mischen und härtet erst beim Backen im Ofen aus. Wenn man also den Staub fern hält kann man beliebig lange am Modell arbeiten und erst dann fixieren wenn man wirklich zufrieden damit ist.

Für die Hand oder Klaue die ich modellieren wollte musste zunächst ein Unterbau her, der die Masse trägt und ihr eine gewisse Stabilität verleiht. Im nächsten Baumarkt ein paar Rollen Draht unterschiedlicher Dicke gekauft und ein Drahtskelett gebaut, welches ganz grob meiner linken Hand entspricht.

Hand Skelett

Hand Skelett

Aus Wasserrohren einen Fuss gebaut an dem ich das Drahtmodell befestigen konnte und es so nicht mehr auf den Tisch auflegen musste, sobald die erste Masse aufgebracht war. Denn auch wenn Fimo relativ stabil ist drückt man sich doch wieder Dellen in das Modell, was gerade in späteren Stadien des Projekts extrem Nerven kosten würde. Da die Halterung nicht zu gross ist und gänzlich aus Metall besteht kann sie auch zum Backen mit in dem Ofen.

Halterung

Halterung

Für die Nägel hab ich kleine Drahtschlaufen gefertigt und die Form modelliert. Damit das Ansetzen an die Hand einfacher von der Hand geht und die Form der Krallen nicht wieder zerdrückt wird hab ich diese im Ofen ausgebacken und erst völlig gehärtet an die Hand angesetzt. Dadurch war es viel einfacher den Übergang von Haut zu Kralle zu modellieren.

Die Krallen

Die Krallen

Das ganze Projekt hat einige Stunden wie im Fluge vergehen lassen. Wenn ich mich erstmal in die Detailarbeit gestürzt hatte war jegliches Gefühl für Zeit dahin. Alles in allem sind für die Klaue gut 50 Stunden dahin geflossen.

Die Hand Ansicht 1

Die Hand Ansicht 1

Die Hand Ansicht 2

Die Hand Ansicht 2

Die Hand Ansicht 3

Die Hand Ansicht 3

Fimo ist definitiv eine richtig gute Modelliermasse und die Klaue sicherlich nicht das letzte Projekt, dass ich mit dieser Masse machen werde.

Knubbelix

Die ersten Schritte

Sonntag, August 29th, 2010

Nachdem mich Deh vor einiger Zeit mit seinen Fimo Figuren echt begeistert hat wollte ich das auch mal versuchen. Also eine Packung einer tonähnlichen Masse gekauft und los geht’s. Der Vorteil dieser Masse ist zwar, dass sie an der Luft trocknet und nicht gebacken werden muss aber dieser Vorteil ist auch gleichzeitig ihr grösster Nachteil. Wenn die Masse erstmal angefangen hat auszuhärten ist es vorbei und auch anfeuchten bringt da leider nichts mehr. Aber egal. War ein Versuch und der hat eine Menge Spass gemacht. Einfach drauflos modelliert und nicht gross drüber nachgedacht was dabei rauskommen soll.

Das Modell hat auch einige Wandlungen durchgemacht bevor die Masse gar nicht mehr mitspielen wollte.

Birdface

Harlequin

Harlequin

Und nochmal von leicht seitlich.

Harlequin von der Seite

Harlequin von der Seite

Das nächste Projekt dann doch mit Fimo?

Knubbelix