Was kleines Zwischendurch

August 29th, 2010

Aus den Resten des grauen Fimos die nach der Hand noch rumlagen beim Fernsehgucken noch das ein oder andere geknetet um die Finger warm zu halten. Alles was dabei entstanden ist existiert nur auf Photos, da ich diese Doodles nie ausgebacken habe.

Doodle1

Doodle1

Doodle2

Doodle2

Knubbelix

Die Hand

August 29th, 2010

Nach den ersten Versuchen mit einer lufthärtenden Masse musste was her, dass ich länger bearbeiten konnte. Die Wahl fiel auf Fimo Soft von Eberhard Faber. Grossartiges Material, leicht zu kneten, Farben lassen sich mit ein wenig Muskelkraft beliebig mischen und härtet erst beim Backen im Ofen aus. Wenn man also den Staub fern hält kann man beliebig lange am Modell arbeiten und erst dann fixieren wenn man wirklich zufrieden damit ist.

Für die Hand oder Klaue die ich modellieren wollte musste zunächst ein Unterbau her, der die Masse trägt und ihr eine gewisse Stabilität verleiht. Im nächsten Baumarkt ein paar Rollen Draht unterschiedlicher Dicke gekauft und ein Drahtskelett gebaut, welches ganz grob meiner linken Hand entspricht.

Hand Skelett

Hand Skelett

Aus Wasserrohren einen Fuss gebaut an dem ich das Drahtmodell befestigen konnte und es so nicht mehr auf den Tisch auflegen musste, sobald die erste Masse aufgebracht war. Denn auch wenn Fimo relativ stabil ist drückt man sich doch wieder Dellen in das Modell, was gerade in späteren Stadien des Projekts extrem Nerven kosten würde. Da die Halterung nicht zu gross ist und gänzlich aus Metall besteht kann sie auch zum Backen mit in dem Ofen.

Halterung

Halterung

Für die Nägel hab ich kleine Drahtschlaufen gefertigt und die Form modelliert. Damit das Ansetzen an die Hand einfacher von der Hand geht und die Form der Krallen nicht wieder zerdrückt wird hab ich diese im Ofen ausgebacken und erst völlig gehärtet an die Hand angesetzt. Dadurch war es viel einfacher den Übergang von Haut zu Kralle zu modellieren.

Die Krallen

Die Krallen

Das ganze Projekt hat einige Stunden wie im Fluge vergehen lassen. Wenn ich mich erstmal in die Detailarbeit gestürzt hatte war jegliches Gefühl für Zeit dahin. Alles in allem sind für die Klaue gut 50 Stunden dahin geflossen.

Die Hand Ansicht 1

Die Hand Ansicht 1

Die Hand Ansicht 2

Die Hand Ansicht 2

Die Hand Ansicht 3

Die Hand Ansicht 3

Fimo ist definitiv eine richtig gute Modelliermasse und die Klaue sicherlich nicht das letzte Projekt, dass ich mit dieser Masse machen werde.

Knubbelix

Die ersten Schritte

August 29th, 2010

Nachdem mich Deh vor einiger Zeit mit seinen Fimo Figuren echt begeistert hat wollte ich das auch mal versuchen. Also eine Packung einer tonähnlichen Masse gekauft und los geht’s. Der Vorteil dieser Masse ist zwar, dass sie an der Luft trocknet und nicht gebacken werden muss aber dieser Vorteil ist auch gleichzeitig ihr grösster Nachteil. Wenn die Masse erstmal angefangen hat auszuhärten ist es vorbei und auch anfeuchten bringt da leider nichts mehr. Aber egal. War ein Versuch und der hat eine Menge Spass gemacht. Einfach drauflos modelliert und nicht gross drüber nachgedacht was dabei rauskommen soll.

Das Modell hat auch einige Wandlungen durchgemacht bevor die Masse gar nicht mehr mitspielen wollte.

Birdface

Harlequin

Harlequin

Und nochmal von leicht seitlich.

Harlequin von der Seite

Harlequin von der Seite

Das nächste Projekt dann doch mit Fimo?

Knubbelix

Techniken

August 29th, 2010

Alternate Picking
Palm Muting
String Muting
Hammer on
Pull Off
Bend
Oktavgriff
Terzgriff
Slide

Zurück auf die Schulbank

August 29th, 2010

Neue Gitarre, ein grosse Dosis Enthusiasmus, und das Verlangen dieses wunderschöne Instrument zu beherrschen! Was braucht man mehr? Nach meiner Logik noch einen guten Gitarrenlehrer. Jemanden mit Ahnung, Wissen und Ruhe. Jemanden der sich auf mich einlässt und meinem Musikgeschmack entgegen kommt. Jemanden der das Gitarre spielen vor die Musiktheorie stellt.

Ich will ja auch das Spielen der Gitarre lernen und mich nicht erst mit Notenlesen und Co rumschlagen. Die Musiktheorie gehört sicherlich dazu und ist mit Sicherheit auch sehr wichtig kann aber meines Erachtens nach und nach mit eingestreut werden. Und ich hab mir auch keine E-Gitarre gekauft um Lieder wie “Hoch auf dem gelben Wagen” oder der Gleichen zu spielen. Die örtliche Musikschule hat eine lange Warteliste und ob ich da fündig geworden wäre werde ich wohl nie erfahren. Zum Glück hat Pfaffenhofen noch ein Musikinstitut mit einer Menge cooler Leute, einen Musikladen und die Option mal eine Schnupperstunde bei einem der Lehrer zu nehmen.

Kurz entschlossen an einem Samstag die Gitarre eingepackt und hingefahren. Und das Glück sollte mir hold sein. Im ersten Anlauf. Treffer! Versenkt! Auf Anhieb einen Lehrer erwischt der eigentlich alle meine Vorstellung erfüllt. Und auch wenn er sich eher in den dunkelsten Ecken des Metals zu Hause fühlt, hat er alle anderen Musikrichtungen fest im Griff. Und seine Auswahl an Liedern die wir im Unterricht machen trifft immer meinen Musikgeschmack. Es macht eine Menge Spass.

Manchmal ist mit mir sicherlich Geduld gefragt, da ich ein ausgeprägtes Kurzzeitgedächtnis habe. Und immer dann wenn ich versuche alles auf Anhieb richtig und ja keine Fehler zu machen, immer dann wenn ich mehr nachdenke als zu spielen, vergesse ich im 4/4 Takt. Aber auch das wird immer besser. Die beste Lösung für dieses Problem heisst entspannen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Knubbelix

Die Axt

August 29th, 2010

Nach dem ganzen hin und her mit diversen Gitarren und einem Verstärker der nicht wirklich gut klang, ging die Suche von vorne los. In der Zwischenzeit hatten meine Eltern den Schottland Urlaub abgesagt fuer den ich noch Geld auf die Seite gelegt hatte. Dieses hab ich dann auf die Saite gelegt.

In den tiefen des Welt-Weiten-Wartens war ich auf eine Gitarre gestossen, die mir schlicht den Atem geraubt hat. Eine ESP LTD MH-1000. LTD ist die hausinterne Kopie der teureren ESP Gitarren und zumindest im Vergleich günstiger als das “Original”. Zunächst hing mein Herz an diesem Modell in der grünen Lackierung.

ESP LTD MH-1000NT STG

ESP LTD MH-1000NT STG

Leider ist hier die Welt der Internetshops etwas seltsam. Jeder grössere Shop führt dieses Modell in eben dieser Lackierung. Auf Nachfrage entpuppte sich dieser Eintrag dann aber immer als “Leiche”, denn dieses Modell wird leider nicht mehr hergestellt und war von keinem der Shops mehr lieferbar. Schade, sehr Schade!

Doch zum Glück gibt es dieses Modell mit dieser faszinierend gemaserten Holzdecke auch in anderen sehr schönen Lackierung. Und so hab ich mich nach kurzer aber reiflicher Überlegung für die Lackierung “Dark Brown Sunburst” entschieden. Ein schöner warmer goldbrauner Ton, der die Maserung des Wölkchenahorns sehr gut zur Geltung bringt.

ESP LTD MH-1000NT DBSB

ESP LTD MH-1000NT DBSB

Der Korpus selbst ist aus Mahagoni, verziert mit einer Decke aus Wölkchenahorn. Das ganze wird von einem dünnen Rand aus Abalone eingefasst.

ESP LTD MH-1000NT Detail

ESP LTD MH-1000NT Detail

Die Kopfplatte ist zwar nicht mit dem Ahorn furniert sondern nur in der Optik lackiert aber sie passt sich schön in die gesamte Optik ein.

Die Kopfplatte

Die Kopfplatte

Und damit diese wunderschöne Optik auch noch die Chance auf eine schöne Stimme hat musste auch noch ein neuer Verstärker her. Die Entscheidung fiel wieder auf ein Modell von Line6, die grosse Schwester des 15ers, einen SpiderIV 75 Watt. Die Lautstärke kann ich zu Hause zwar nie ausreizen aber der grössere Lautsprecher hat einen deutlich wärmeren und druckvolleren Klang, der mir sehr gut gefällt.

Line SpiderIV 75Watt

Line SpiderIV 75Watt

Dank der modernen Verstärker- und Effektmodellierung wartet dieser eine Fülle von Sounds auf. Nach einem Softwareupdate bietet er über 350 Presets und eine frei konfigurierbare Effektkette mit unterschiedlichen Verzerrern, Reverbs, Modulationsmodulen und und und. Eigentlich alles was eine verspielte Person wie ich zum üben braucht. Hinzu kommt ein 14 Sekunden Looper der es einem ermöglicht sich selbst zu begleiten. Einfach die Aufnahme starten, eine Akkordfolge einspielen, dann auf abspielen und einen anderen Part dazu spielen oder improvisieren. Macht sehr viel Spass.

Da der Looper allerdings etwas unhandlich zu bedienen ist habe ich mich entschieden auch noch das Line6 Shortboard zu kaufen. Mit diesem kann man den Looper mit dem grossen Zeh steuern und hat noch den Luxus eines Volumenpedals welches bei den Laustärkedifferenzen der Presets echt angenehm ist.

Line6 Floorboard

Line6 Floorboard

Mit der Zeit kamen noch diverse Kleinigkeiten hinzu. Plektren, Stimmgerät, Metronom, Slides und Pflegemittel. Das gute Stueck soll ja auch noch lange so aussehen.

Somit ist die Ausrüstung komplett, vielleicht etwas hoch gegriffen aber nach der Panne mit der HB wollte ich kein Risiko mehr eingehen. Ich bereue nicht einen Cent und die letzten 6 Monate haben einen riesen Spass gemacht. Der Rest kommt mit der Zeit und mit viel Übung.

Rock on!
Knubbelix

Knubbelix? Wo ist Ulverine?

August 29th, 2010

Aus Studienzeiten ist nach der ganzen X-Men Euphorie der Spitzname Ulverine hängen geblieben. Einer von vielen die ich bis jetzt hatte und definitiv einer den ich auch selbst verwende, da ich ihn irgendwie mag. Der gute Deh hat das dann auch bildlich umgesetz.

Der Ulverine

Der Ulverine

Als ich dann zu Ostern meine Gitarre dabei hatte und ein Freund mir beim “Spielen” zu gesehen hat, meinte der grinsend: “Ïch nenn dich nur noch Knubbelix; Knubbelix der Saitenhexer”. Auch ein Spitzname den ich durchaus witzig finde, den sehen wir der Wahrheit ins Gesicht, meine Finger sind nicht die dünnsten.

Mit dem neuen Spitznamen war auch die Idee geboren diesen wieder als Bild für ein T-Shirt zu haben. Auch hier war es wieder Deh der sein beachtliches Talent mit Bleistift, Tusche und Software dazu nutzte etwas Einzigartiges zu schaffen. Ich konnte ihm nie genau erklären, was ich mir genau vorstelle und so ist die Interpretation gänzlich seine. Und als ich das T-Shirt dieses Jahr zum Geburtstag ausgepackt habe…..WOW! Perfekt!

Knubbelix der Saitenhexer

Knubbelix der Saitenhexer

Danke Deh!

Knubbelix

Die Yamaha

August 29th, 2010

Nach gut fünf Jahren hatte mich das Gitarrenfieber wieder gepackt. Diesmal sollten die Startbedingungen allerdings anders aussehen. Zum einen musste ein vernuenftiges Instrument her und zum anderen wollte ich die ersten Schritte nicht alleine machen.

Nach Weihnachten ging die Suche los. Viele Foren durchforstet und nach DER Anfaengergitarre gesucht. Eine E-Gitarre sollte es werden also musste auch noch ein Verstärker dazu. Welcher war hierbei erstmal egal. Nach längerer Suche hatte ich mich für eine Yamaha Pacifica 112 OVS entschieden. OVS steht hierbei für die Lackierung Old Violin Sunburst. Nach einhelliger Meinung ein gutes Instrument zu einem vernünftigen Preis.

Yamaha Pacifica 112 OVS

Yamaha Pacifica 112 OVS

Dazu noch einen kleinen 15Watt Verstärker, den SpiderIV 15Watt von Line6. Der macht sicherlich genug Krach und belastet das Konto nicht zu sehr.

Line6 SpiderIV 15Watt

Line6 SpiderIV 15Watt

Leider entpuppte sich die Gitarre als Montagsmodell. Normalerweise kann man bei diesen Instrumenten die Krümmung des Halses einstellen um die Saitenlage entlang des Halses zu optimieren. Liegen diese zu tief fangen sie an auf den metallischen Bundstäben zu schnarren und zu scheppern. Und genau diese Krümmung lies sich nicht richtig anpassen, sodass die tiefe E-Saite leer angeschlagen schepperte und schnarrte was das Zeug hielt. Einzige Möglichkeit wäre gewesen, die Saiten insgesamt deutlich höher zu legen aber dann waeren wir wieder bei dem Problem, dass ich mit meiner HB habe. Zum Glueck gibt es ja das Fernabsatzgesetz und hier war definitv der Punkt des “Nichtgefallens” erreicht. Also das gute Stück nach einer knappen Woche wieder eingepackt und zurück geschickt.

Und der Verstärker? Auch wenn 15 Watt von der Lautstärke her sicherlich genug fuer jede Mietwohnung sind so war der Klang von diesem Kleinen nicht ganz so berauschend. Also ebenfalls eingepackt und mit der Gitarre wieder zurück.

Die Suche began von neuem.

Knubbelix

Die Gummiversion

August 28th, 2010

Tja,
nachdem die Harley Benton ein klarer Fall von “am falschen Ende gespart” war, hat es lange gedauert bis ich den nächsten Anlauf gewagt habe. Auslöser war das bekannte Spiel “Guitar Hero”. Ich weiss nicht mehr wann es war als ein Freund von mir mit dieser Gummigitarre angerückt ist. Kleiner als eine echte Gitarre, Knöpfe anstelle von Saiten und eine gewisse Gewöhnungsphase bis man raus hatte wie das geht. Aber es hat einen riesen Spass gemacht. In kürzester Zeit von Null auf Rockstar.

Eine Gummigitarre fuer die Playstation

Eine Gummigitarre fuer die Playstation

Auf den ersten Teil folgten viele weitere. Manche gut, manche schlecht und andere schlicht und einfach grandios. “Guitar Hero: Metallica” war für mich der Kracher schlecht hin. Ich habe viel Zeit mit diesem Spiel und seinen Vorgängern verbracht.

Irgendwann kam dann der Wunsch wieder auf ein echtes Instrument zu spielen. Vielleicht selbst einmal so richtig zu rocken ohne auf bunte Boppel zu starren mit diesem Plastikding um den Hals. Eine echte Gitarre, definitiv elektrisch und diesmal keine halben Sachen!

Knubbelix

Die Unspielbare

August 28th, 2010

Als es mich vor gut 5 Jahren das erste mal in den Fingern gejuckt hat wollte ich kein Geld riskieren. Wollte ich wirklich mit dem Gitarre spielen anfangen? Erstmal ausprobieren. Der allererste Ausflug in die Welt des Musikmachens erfolgte kurze Zeit später mit einer elektro-akkustischen Mandoline. Warum Mandoline? Da hat mich der Drang etwas anderes und besonderes zu tun gepackt und mal ehrlich, wie viele Leute spielen schon E-Mandoline?

Eine elektroakkustische Mandoline

Eine elektroakkustische Mandoline

Schon ein seltsames Instrument und definitiv nicht für meine wurstigen Finger gemacht. Der Klang war zwar irgendwie cool, vor allem wenn man Verzerrer und sonstige Effekte dazwischen geschaltet hatte, aber irgendwie war es nicht das was ich wollte. Also zurück damit und für knapp 100 Euro eine halbakustische Ovation Kopie von Harley Benton gekauft.

Eine Ovation Kopie von Harley Benton

Eine Ovation Kopie von Harley Benton

Die kam kurze Zeit später und voller Eifer gings an Gitarre lernen. Die erste Euphorie war allerdings schnell verflogen. So richtig zurecht gekommen bin ich mit dem Instrument nie. Das Teil hat eine Saitenlage wie wie eine Seilzugbruecke und Einzelnoten und Akkorde greifen hat irgendwie was masochistisches.

Und da es nicht wirklich Spass macht hat auf dieser Gitarre zu spielen wurde der Aufwand den ich in das Selbsstudium gesteckt habe geringer und geringer. Irgendwann stand sie dann nur noch in der Ecke, ein Dasein, dass sie bis heute fristet. Ausser es gewittert mal wieder und ich muss die E-Gitarre im Ständer lassen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Knubbelix