Der Urlaub ist nun etwas länger her, aber zum Glück stehen hier ein paar kleine Staubfänger und erinnern an die schönen Tage im verschneiten Maasholm. Ruhe, nette Gesellschaft und viel Zeit um kreativ zu sein.
Und so wurden wieder fleißig Figuren geknetet, Bilder gezeichnet, Ledertaschen und -kissen genäht und zwischen drin auch mal ordentlich gefaulenzt.
Als erste der Figuren ein Mitglied der berüchtigten Spongebob-Mafia dessen Name nur der Redaktion bekannt ist. Ein Kern aus Metall, wie es sich eben für eine solch harten Kerl gehört. Im Vergleich zu anderen Figuren war der Unterbau sehr einfach und spontan. Draht und Alufolie leisten hier wie immer gute Dienste.
Daheim mag er es eher legere und ist auch mal ohne seinen Anzug anzutreffen. Hier waren Zähne, Augen und der Unterbau bereits gebacken. Augenbrauen, Nase, und Mund wurden danach erst angesetzt, die fertigen Zähne in das „Zahnfleisch“ leicht eingedrückt. Wenn man den kleinen Tripoden richtig ausbalanciert hat man einen ganz besonderen „Wackeldackel“.
Vor der Tür trifft man ihn immer nur im adretten Anzug aus feinster Muschelseide. Als Testlauf für den Höllenhund wurde hier die letzte dünne Schicht Fimo wie eine Haut aufgetragen. Hoffe es funktioniert beim infernalen Dackel ebenso gut.
Kurz vor Abreise wurde noch ein grooviger, schlaksiger Kerl mit undefiniertem Gesichtsausdruck gesehen. Die Kamera war jedoch griffbereit. Ob aus dem noch was wird muss die Zeit zeigen. Er scheint sich auf dem Regal jedoch sehr wohl zu fühlen.
Zwischen den Knetattacken war es an der wohl sortierten Schar der Stifte dem Unsinn der einem im Kopf herumspukt Ausdruck zu verleihen. In Anlehnung an „The Weakness“ hier zwei Klassiker in einer etwas anderen Form. Bist du zu schwach, sind sie genau richtig.
Und natürlich musste das Weihnachtsgeschenk ausprobiert werden. Kohlestifte, Vollminenstifte in unterschiedlichen Härten (ganz schön schwer die Dinger ) und diverse Kreiden.
Bis zur nächsten Kälte oder dem nächsten Urlaub wird es zwar noch etwas dauern, die Zeit bis dahin wird jedenfalls kreativ genutzt werden. Kneten, „zeichnen“, basteln, was wohl als nächstes kommt?







